
Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages laden die Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn in Kooperation mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Kreisverband Ost zu einer gemeinsamen Gedenkstunde am Dienstag, dem 27. Januar 2026, um 12.30 Uhr an der Open-Air-Ausstellung am Ort des ehemaligen Zwangslagers, Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin-Marzahn ein.
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Wie kein anderer Ort symbolisiert Auschwitz die Verbrechen des Nationalsozialismus und die rassistische Politik der Vernichtung von sechs Millionen europäischer Juden sowie einer halben Million Sinti und Roma. In diesem Vernichtungslager wurden von 1940 bis 1945 mindestens 1,1 Millionen Menschen aus unterschiedlichen Nationen ermordet.
Unter dem Eindruck von grassierendem Geschichtsrevisionismus und dem Erstarken menschen- wie demokratiefeindlicher Kräfte ist das Gedenken an diese Opfer im Jahr 2026 aktueller und dringender denn je!
Begrüßung
PETRA ROSENBERG
1. Vorsitzende der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn
Grußworte
NADJA ZIVKOVIC
Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf
STEVEN KELZ
Sprecher Bündnis für Toleranz und Demokratie am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf
REINHARD WEISE
Vorsitzender Deutscher Gewerkschaftsbund Kreisverband Ost
Kranzniederlegung an der Open-Air-Ausstellung der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn
Musikalische Umrahmung
LELLO FRANZEN, Gitarre
JANKO LAUENBERGER, Gitarre
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